| 1. April 1911 |
| Hamborn werden die
Stadtrechte verliehen. Am gleichen Tag wird an der Grimm-Straße (heute
Kalthoffstraße) die "Schule Marxloh IV" unter Leitung von Rektor Christ
mit 12 Klassen eröffnet. |
 |
|
28. April 1923
|
| Die Schule wird
konfessionell. Daher erhält sie den Namen "Norbertusschule". |
 |
|
12. Sept. 1923
|
| Durch steigende
Kinderzahlen und durch Neuabgrenzung der Schulbezirke muss das Gebäude
vergrößert werden. Der Neubau wird am 12. September 1923 bezogen. Es
werden hier nun 1400 Kinder von 19 Lehrern und 12 Lehrerinnen
unterrichtet. Die Klassen sind - wie damals üblich - für Jungen und
Mädchen getrennt. Die Trennung in "Mädchen- und Knabenschule" innerhalb
des Gebäudes ist bis heute noch zu erkennen. So besitzt das Gebäude
mehrere Eingänge und vom Schulhof voneinander getrennt erreichbare
Treppenhäuser. |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Mädchenklasse aus dem Jahr 1935
|
|
| |
|
|
|
|
1937
|
| Gebete und Kreuze
verschwinden aus den Klassenräumen. Die Norbertusschule wird im
Nazi-Deutschland in eine Gemeinschaftsschule/Volksschule umgewandelt
(Jungen und Mädchen werden aber nach wie vor getrennt voneinander
unterrichtet). |
 |
|
1943
|
| Bei einem Luftangriff
wird das Schulgebäude teilweise zerstört. Schwerer wiegt aber der
Verlust der Turnhalle sowie des Haus- und Schulgartens. |
 |
|
13./ 14. Oktober 1944
|
| In der Nacht vom 13.
auf den 14. Oktober wird bei einem weiteren Luftangriff das Gebäude
nahezu vollständig zerstört. Dies hat zur Folge, das der Schulunterricht
abgebrochen werden muss. |
 |
|
8. Mai 1945
|
| Nach dem
Zusammenbruch des 3. Reiches und der Kapitulation am 8. Mai 1945 wird
die notdürftig hergerichtete Schule für ca. 2 Jahre zum Auffanglager für
Zwangsarbeiter aus den Ostgebieten eingerichtet. |